Jahresabschlussfeier 2004


 

Bericht:

Bei der Weihnachtsfeier des Pilzvereins Augsburg-Königsbrunn am 16. Dezember 2004 waren außer den Vereinsmitgliedern auch die Königsbrunner Bürgermeister Ludwig Fröhlich und Anton Kurz zu Gast.
Im weihnachtlich geschmückten Raum im Königsbrunner Trachtenheim eröffneten die drei Damen der Stubenmusi stimmungsvoll mit Musik von Hackbrett, Zither und Gitarre musikalisch die Feier. Wie schon im Jahr davor konnte Vereinsvorstand Günther Groß den bekannten Franz X. Buchmaier gewinnen, um einige vergnügliche Weihnachtsgeschichten vorzulesen, und nun wissen wir auch alle, warum das Christkind bereits in der Krippe lächelte...
    Königsbrunner Bürgermeister Ludwig Fröhlich und Anton Kurz
Günther Groß ließ nochmals chronologisch das vergangene Jahr passieren, bei dem Vereinsabende, Abende des Arbeitskreises erwähnt wurden, die Pilzberatungen im Augsburger Stadtmarkt durch die vereinseigenen Pilzsachverständigen und vielfältige Beteiligungen an Maßnahmen des NaNu und am „Königsbrunner Puzzle-Tag“ hervorgehoben wurden. Besonders wichtig war auch vergangenes Jahr im September wieder das Engagement des Vereins beim Königsbrunner Herbst mit einem durch das Publikum vielbeachteten Stand und einer kleinen aber feinen Frischpilzausstellung. Diese Ausstellung diente dem Verein aber auch als Generalprobe für die erste große Pilzausstellung im Botanischen Garten Augsburg im Oktober. Die umfangreiche Sammlung von 335 Pilzarten konnten die Sammler des Vereins über drei Tage hinweg zeigen und opulent in Szene setzen. Die Besucher waren begeistert.
Bei den öffentlichen Pilzwanderungen während des Jahres nahmen auch immer wieder etliche Gäste neben den Vereinsangehörigen teil, um ihr Wissen zu erweitern – manche taten es, um etwas mehr über Speisepilze und deren giftige Doppelgänger zu erfahren und andere wollten überhaupt etwas mehr über Pilze wissen.
Auch über das Jahresprogramm 2005 sprach Günther Groß dessen wichtigster Punkt das Jubiäum zum
50-jährigen Vereinsbestehen des Pilzvereins ist. Aber auch die Pilzausstellung beim Königsbrunner Herbst und im Botanischen Garten werden auch 2005 wieder das umfangreiche Engagement der Vereinsmitglieder benötigen.
Jahresabschlussfeier 2004     <leer>Jahresabschlussfeier 2004

In einer kurzen Ansprache nahm Königsbrunns 1. Bürgermeister Ludwig Fröhlich gerade die Weitergabe von Wissen zum Anlass, dem Pilzverein für seine Tätigkeit zu danken. Er blicke auf das vergangene Jahr in Dankbarkeit zurück, da der Verein nicht auf seinem Wissen sitzen bleibe, sondern dass die Mitglieder es sich zur Aufgabe machten, ihre Mitmenschen über die Natur und die Pilze aufzuklären, „auch wenn einige Pilze manchmal grausam aussehen, wie man auf den Ausstellungen zu sehen bekam“.
Fröhlich sei stolz auf den Verein und seine Mitglieder, die sich nicht nur für die Natur interessieren, sondern sich auch noch die Arbeit machen, sie für andere aufzubereiten und zugänglich zu machen. Für Fröhlich gelte immer noch „zurück zur Natur, zurück zur Schöpfung“.

Bei den Ehrungen durch den Vereinsvorstand Günter Groß wurden die Pilzsachverständigen und die einige verdiente Vereinsmitglieder und helfende Nicht-Vereinsmitglieder für ihre Arbeit, insbesondere für die zeitaufwändigen Vorarbeiten wie Sammeln und Aufbauen für die beiden Pilz-Ausstellungen sowie die umfangreiche Zusammenstellung und Gestaltung von Informationstafeln, mit dem Cortinarien-Kalender 2005 bedacht.
Jahresabschlussfeier 2004     Christoph Hahn
Weitere Musikstücke der Stubenmusi und ein gemeinsames Weihnachtslied leiteten zum Abendessen über. Vereinsmitglied Christoph Hahn packte anschließend eine seiner Panflöten aus und zeigte die virtuosen Möglichkeiten dieses Instruments vor dem Hintergrund dessen Herkunft zwischen slawischen und südamerikansichen Klängen.
Gemütlich und spät nahm nun im inoffiziellen Teil die durch Günther Groß hervorragend organisierte Weihnachtsfeier ihren Ausklang.

Bilder:

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Bild 1: Die Bürgermeister Herr Fröhlich und Herr Kurz
Bild 2: Ein gutes Essen, ein besonderer Genuß
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Bild 3: Alfred, Christoph und Melanie Bild 4: Christoph gibt uns ein Ständchen auf der Panflöte

 






 

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